Pflegeheim Dortmund
~ 3.620 €
Eigenanteil pro Monat
Ø Deutschland: 3.245 € · +375 €
24-h-Pflege zu Hause
~ 1.457 €
Eigenanteil pro Monat
PG 3, A2-Sprachstufe, Dortmunder Stadtbezirk
2.163 €
jeden Monat
≈ 26.000 € pro Jahr
≈ 130.000 € über 5 Jahre
Dortmund-spezifisch: Nordrhein-Westfalen hat — anders als Bayern — kein eigenes Landespflegegeld. Familien können dafür auf Hilfe zur Pflege nach SGB XII über das Sozialamt der Stadt Dortmund zurückgreifen, plus kommunale Pflegeberatung in vier Stadtbezirken. Bundesleistungen 2026 →
Dortmund in Zahlen — Pflege-Realität in der Ruhrmetropole
612.000 Einwohner, davon rund 122.000 über 65 Jahre alt (≈ 20 %). Als größte Stadt Westfalens und Schwerstadt des östlichen Ruhrgebiets prägt der demografische Wandel die Stadt besonders stark — der OB nennt Demografie „zentrale Herausforderung". Bis 2040 wird laut IT.NRW die Zahl der über 80-Jährigen um mehr als 35 % wachsen — von heute rund 45.000 auf 62.000.
Dortmund hat eine im NRW-Vergleich moderate Heim-Versorgung — rund 30 Pflegeheimplätze pro 1.000 Einwohner über 65. Die kommunalen Träger (Klinikum Dortmund, Diakonisches Werk, Caritas) decken einen Großteil der Plätze ab — Wartelisten von 2 – 6 Monaten sind in Hörde, Aplerbeck und Hombruch typisch. Das eigentliche Problem ist der Preis: Mit 3.620 € liegt Dortmund rund 375 € über dem Bundesschnitt und etwa 40 € über dem NRW-Mittelwert. Strukturwandel der Ruhrwirtschaft hat die Renten ehemaliger Stahlarbeiter und Bergmänner relativ niedrig gehalten, während Personal- und Investitionskosten weiter steigen — eine Schere, die immer mehr Dortmunder Familien zur Versorgung zu Hause drängt.
Pflegeheim-Kosten in Dortmund 2026 — die echten Zahlen
Nach aktueller vdek-Auswertung (Stand Januar 2026) zahlen Bewohner eines Dortmunder Pflegeheims im ersten Aufenthaltsjahr im Schnitt 3.620 € Eigenanteil pro Monat. Dortmund liegt damit rund 375 € über dem Bundesschnitt (3.245 €). NRW ist nach Hamburg, Saarland und Baden-Württemberg das viertteuerste Bundesland für Pflegeheim-Eigenanteile — Dortmund liegt als Großstadt mit hoher Investitionsumlage etwa 40 € über dem NRW-Landesmittel (3.582 €).
Typische Kostenzusammensetzung Pflegeheim Dortmund (2026)
| Posten | Pro Monat |
|---|---|
| Einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE) | ~ 1.985 € |
| Unterkunft und Verpflegung | ~ 1.030 € |
| Investitionskosten | ~ 470 € |
| Ausbildungsumlage | ~ 135 € |
| Gesamteigenanteil (Brutto) | ~ 3.620 € |
Der Leistungszuschlag der Pflegekasse reduziert nach Verweildauer den pflegebedingten EEE (15 % im ersten Jahr, 75 % ab dem vierten), aber Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten bleiben unverändert. Die durchschnittliche Verweildauer von rund 2,5 Jahren bringt also nur eine moderate Entlastung — typisch in Dortmund liegt der Eigenanteil im dritten Jahr noch bei rund 3.000 €.
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24-Stunden-Pflege in Dortmund — Eigenanteil im Detail
Die Brutto-Kosten einer 24-Stunden-Betreuung über das EU- Entsendemodell sind bundesweit identisch — der polnische Entsende-Träger rechnet einheitlich ab. Dortmund-spezifisch ist die Wohn-Realität: ein großer Teil der Senioren lebt in den 1960er-/ 1970er-Jahre-Reihen- und Einfamilienhäusern in Hörde, Aplerbeck und Hombruch — mit eigenem Gästezimmer für die Betreuungskraft. Räumlich oft idealer als Hochhauswohnungen in der Nordstadt.
Beispielrechnung — Pflegegrad 3, Dortmunder Stadtbezirk
| Posten | Pro Monat |
|---|---|
| 24-Stunden-Pflege (A2-Sprachstufe, Omelia) | 2.899 € |
| − Pflegegeld (PG 3) | − 599 € |
| − Entlastungsbetrag | − 131 € |
| − Verhinderungspflege (anteilig) | − 295 € |
| − § 35a EStG (steuerlich, anteilig) | − 375 € |
| − Pflegehilfsmittel-Pauschale | − 42 € |
| Eigenanteil pro Monat | ≈ 1.457 € |
Ersparnis gegenüber Pflegeheim Dortmund: 3.620 € − 1.457 € = 2.163 € pro Monat (rund 26.000 € pro Jahr). Über fünf Jahre stabile Pflegesituation: rund 130.000 € Ersparnis — Geld, das in der Erbsubstanz oder für ergänzende Leistungen (Physiotherapie, Logopädie, Wochenende- Entlastung über DSW21-Begleitfahrten) bleibt.
„In Dortmund sehen wir oft große Einfamilienhäuser in Hörde, Aplerbeck oder Hombruch — typische Ruhrgebiet-Siedlungen aus den 1960er–70er Jahren. 100 – 140 m² mit eigenem Gartenzimmer für die BK sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Räumlich sind das fast immer die idealen Voraussetzungen."
— Maria Hoffmann, Pflegeberaterin bei Omelia
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Wann passt eine 24-Stunden-Pflege in Dortmund?
Dortmund hat seine eigenen Realitäten: lange Wege zwischen den Stadtbezirken (Mengede ↔ Aplerbeck = 25+ km), DSW21- und H-Bahn- Verbindungen die teilweise barrierearm, teilweise nicht zugänglich sind, viele Senioren in Hörde, Aplerbeck und Hombruch mit eigener Stadtbezirk-Identität — Wochenmärkten, Hausärztepraxen am Markt, Stammkneipen. Fünf typische Dortmunder Konstellationen:
- Witwer in Hörde mit Einfamilienhaus am Phoenixsee. 140 m², eigenes Gästezimmer für die BK, Nähe zum Klinikum Dortmund und Klinikum Westfalen für regelmäßige Kontrollen. Hier ist eine 24-h-BK fast „natürlich" — das Haus wie geschaffen dafür.
- Senioren in Mengede, Familie in Aplerbeck. Mit DSW21 sind das 45+ Minuten — bei Demenz oder Sturzgefahr nicht beherrschbar. Eine BK vor Ort übernimmt Tagesstruktur, Familie kann am Wochenende entlasten.
- Alleinlebende in der Nordstadt, am Borsigplatz oder in der Innenstadt-Ost. Stadtbezirke mit starker Identität — Wochenmarkt am Hansaplatz, Stammkneipe, Apotheke um die Ecke. Heim wäre Auszug aus dem Leben. BK ermöglicht Erhalt des Netzwerks.
- Demenz mit Bewegungsdrang in Aplerbeck oder Brackel. Eigene Gärten und nahegelegene Parks (Westfalenpark, Rombergpark, Stadtpark Aplerbeck) ermöglichen strukturierte Spaziergänge — eine BK begleitet, ein Heim sperrt oft ab.
- Dortmunder Ehepaar mit zwei Pflegegraden. Eine BK für beide ist deutlich günstiger als zwei Heimplätze (Differenz oft > 6.000 €/Monat bei 2× Heim Dortmund) — und das Ehepaar bleibt zusammen.
Pflegeheim vs 24-Stunden-Pflege Dortmund — Vergleich
| Kriterium | Pflegeheim Dortmund | 24-h-Pflege zu Hause |
|---|---|---|
| Eigenanteil (PG 3, 2026) | ~ 3.620 €/Mo | ~ 1.457 €/Mo |
| Wartezeit auf Platz | oft 2 – 6 Monate | 14 – 21 Tage |
| Vertraute Umgebung | nein | ja, eigener Stadtbezirk |
| 1:1-Betreuung | nein (Schlüssel 1:8 – 1:10 nachts) | ja |
| Medizinische Tiefe | hoch | mittel (BK + amb. Pflegedienst) |
| Bei Demenz mit Wandern | geschützte Wohngruppe möglich | nur mit Wohnungs-Anpassung |
| Ehepaar-Tarif | 2 × Eigenanteil = ~ 7.240 € | 1 BK + 500 € Aufschlag |
| DSW21-Anbindung Familie | oft Stadtrand | im gewohnten Stadtbezirk |
Dortmunder Stadtbezirke, in denen wir vermitteln
Dortmund hat 12 Stadtbezirke mit über 60 Stadtteilen — wir vermitteln Betreuungskräfte in allen davon. Die häufigsten Anfragen kommen aus diesen Bezirken:
Innenstadt-Nord
Nordstadt rund um Hansaplatz und Borsigplatz — historisches Arbeiterquartier, multikulturell, viele alleinstehende Senioren in Altbauwohnungen. Nähe zum Klinikum Dortmund Mitte und St.-Johannes-Hospital.
Innenstadt-Ost & West
Kreuzviertel, Saarlandstraßenviertel, Tremoniaviertel, Klinikviertel. Bürgerliche Altbauten 90 – 130 m² mit Gästezimmer — räumlich ideal für 24-h-BK. Nähe zur Universität und allen Kliniken der Innenstadt.
Hörde
Phoenixsee, Hörder Burg, Phoenix West. Strukturwandel-Vorzeigebezirk — vom Hüttenwerk zum Premium-Wohnquartier. Einfamilienhäuser und Neubau-Lofts mit Blick auf den See. Klinikum Westfalen in der Nähe.
Aplerbeck
Aplerbeck-Altstadt, Schüren, Sölde, Berghofen. Südlicher Stadtrand mit dörflichem Charakter, viele Einfamilienhäuser mit Garten, eigener Bahnhof, S-Bahn-Anbindung nach Hörde. Senioren-Hochburg mit langjähriger Stadtbezirk-Bindung.
Hombruch
Hombruch-Mitte, Renninghausen, Barop, Eichlinghofen. Universitätsnähe (TU Dortmund), gut situierte bürgerliche Wohnviertel, hohe Senioren-Quote. Marien Hospital Dortmund-Hombruch (Psychiatrie und Psychosomatik) im Stadtbezirk.
Brackel & Scharnhorst
Brackel, Wickede, Asseln, Wambel, Scharnhorst-Ost. Reihenhaussiedlungen aus den 1960er–70er Jahren, viele Senioren in Eigentumswohnungen. Sozialdienst Klinikum Dortmund Nord aktiv im Übergangsmanagement.
Eving, Mengede, Huckarde
Nordwestliche Stadtbezirke mit ländlichem Charakter und längeren Wegen zur Innenstadt. Bergbauliche Tradition, viele Senioren in 1950er–60er Reihenhäusern. Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund in der Nähe.
Lokale Pflegeberatung in Dortmund — Pflegestützpunkte
Dortmund hat vier kommunale Pflegestützpunkte nach § 7c SGB XI — koordiniert von Stadt Dortmund (Sozialamt) und den Pflegekassen. Daneben bieten Caritasverband Dortmund und Diakonisches Werk eigene Pflegeberatungs-Standorte. Beratung ist immer kostenfrei und unabhängig vom späteren Anbieter — auch wenn am Ende eine private 24-h-Pflege gewählt wird.
Stadt Dortmund · Sozialamt
Pflegestützpunkte Dortmund (4 Standorte)
Innenstadt · Hörde · Hombruch · Eving
Adressen, Sprechzeiten und Telefonkontakt
direkt über das Stadtportal
Caritasverband Dortmund e. V.
Caritas-Pflegeberatung Dortmund
Pflegekursangebote, Beratung für
Angehörige, ambulante Pflegedienste
im Stadtgebiet
Diakonisches Werk Dortmund
Diakonie · Pflegeberatung
Evangelische Träger der
Pflegeberatung in Dortmund
mit Tagespflege-Angeboten
Klinikum Dortmund gGmbH
Sozialdienst & Entlassmanagement
Pflegegrad-Eilbegutachtung,
Übergangs-Kurzzeitpflege nach
§ 39c SGB V bei Entlassung
Was die Dortmunder Pflegestützpunkte leisten: Feststellung des Pflegebedarfs, Beratung zu Leistungen der Pflegekasse, Vorbereitung auf die MD-Begutachtung, Unterstützung beim Pflegegrad- Widerspruchsverfahren, Vermittlung von Diensten und Tagespflege, Wohnberatung und Hilfsmitteln. Ein PSP-Termin sollte immer am Anfang stehen — auch wenn am Ende ein privater Anbieter gewählt wird.
Pflegegrad-Check
Erste Einschätzung Ihres Pflegegrads
10 Fragen, 2 Minuten — eine erste Orientierung, welcher Pflegegrad realistisch wäre. Ersetzt keine offizielle MD-Begutachtung.
Krankenhäuser und Reha-Kliniken in Dortmund
Bei Krankenhausentlassung ist die schnelle Organisation einer 24-Stunden-Betreuung oft entscheidend. Die Sozialdienste der Dortmunder Kliniken übernehmen Pflegegrad-Eilbegutachtung und Übergangs-Kurzzeitpflege nach § 39c SGB V:
- Klinikum Dortmund gGmbH (Standorte Mitte + Nord) — größtes kommunales Krankenhaus Westfalens, ~1.500 Betten, Notfallstufe 3 (Maximalversorger). Sehr strukturierter Entlassungs-Sozialdienst, eigene Pflegekoordinatorinnen.
- St.-Johannes-Hospital Dortmund — Innenstadt-West, ca. 570–604 Betten, Notfallstufe 2. Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Münster, Schwerpunkt Innere Medizin, Gynäkologie und Onkologie.
- Knappschaftskrankenhaus Dortmund — Lütgendortmund. Spezialisierung Altersmedizin (Geriatrie), Gastroenterologie und Allgemeine Innere Medizin, traditionsreich aus der Bergbau-Versorgung des Ruhrgebiets.
- Marien Hospital Dortmund-Hombruch — Hombruch. Psychiatrie und Psychosomatik (Klinik für Seelische Gesundheit).
- Klinikum Westfalen (Knappschaft Kliniken Westfalen) — Standorte Knappschaftskrankenhaus Dortmund (Brackel) und Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund, mit spezialdiagnostischen Angeboten und Geriatrie-Tagesklinik in Lütgendortmund.
Bei Entlassung lohnt ein Gespräch mit dem Sozialdienst der Klinik — er kann den Pflegegrad-Antrag mit Eilbegutachtung beschleunigen und eine Übergangs-Kurzzeitpflege organisieren, bis die 24-h-BK eintrifft.
Nordrhein-Westfalen — Bundesland-Spezifika für Dortmund
Dortmund liegt in Nordrhein-Westfalen — dem bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands. NRW hat — anders als Bayern — kein eigenes Landespflegegeld. Was Dortmunder Familien stattdessen nutzen können:
- Hilfe zur Pflege nach SGB XII über das Sozialamt der Stadt Dortmund — wenn das eigene Einkommen den Eigenanteil nicht trägt, übernimmt der Sozialhilfeträger die Differenz. Antrag direkt beim Sozialamt am Friedensplatz.
- Wohnberatungsstelle der Stadt Dortmund: kostenlose Hausbesuche zur Beratung für barrierefreien Umbau. Pflegekasse-Zuschuss bis 4.180 € pro Maßnahme.
- NRW-Pflegekonferenz Dortmund: kommunale Vernetzung von Trägern, Stadt, Sozialdiensten und Pflegekassen. Über die Pflegekonferenz auch Wartelistenmanagement für Heimplätze.
- VRR-Sozialticket: ermäßigter ÖPNV in Dortmund und Umgebung (DSW21, S-Bahn) — auch für Begleitpersonen wichtig.
- Kein Landespflegegeld in NRW: anders als in Bayern (500 €/Jahr ab 2026). Dortmunder Familien sollten alle Bundesleistungen voll ausschöpfen — Pflegegeld, Entlastungsbetrag, Verhinderungspflege, § 35a EStG, Pflegehilfsmittel-Pauschale.
Beispiel-Konstellation: Witwer in Hörde
Hinweis: Die folgende Konstellation ist eine anonymisierte, typische Beratungs-Situation — nicht ein einzelner Kundenfall.
Herr O. (84), seit 2024 verwitwet, lebt allein in einem 140 m² Einfamilienhaus am Phoenixsee in Hörde, mit Garten und Gästezimmer im Erdgeschoss. Nach einem Sturz im April 2026 wird Pflegegrad 3 anerkannt. Die Tochter (56) arbeitet in der Innenstadt, der Sohn lebt in Köln.
Option A — Pflegeheim Dortmund (Hörde / Hombruch):
ca. 3.620 € Eigenanteil + 580 € Hauserhaltungskosten (bis Verkauf) =
4.200 € pro Monat.
Option B — 24-Stunden-Pflege A2 zu Hause:
ca. 1.457 € Eigenanteil pro Monat.
Differenz: rund 2.743 € pro Monat zugunsten 24-h-Pflege.
Hinzu: Herr O. bleibt im vertrauten Haus mit Blick auf Phoenixsee und eigenen Garten, in Hörde — Stadtbezirk seit 1928 (Eingemeindung nach Dortmund). Eigene Hausärztepraxis am Hörder Bahnhof. St.-Johannes-Hospital und Klinikum Dortmund in kurzer Fahrtzeit — für regelmäßige kardiologische Kontrollen erreichbar. Die Tochter kann nach Feierabend mit der DSW21-Stadtbahn-Linie U41 zur Haltestelle Phoenix-See kommen und mit dem Vater zu Abend essen.
Pflegegrade und Leistungen in Dortmund — Übersicht 2026
| PG | Pflegegeld/Mo | Heim Dortmund (Brutto) | 24-h-Eigenanteil | Differenz |
|---|---|---|---|---|
| PG 2 | 347 € | ~ 3.620 € | ~ 1.704 € | ~ 1.916 € |
| PG 3 | 599 € | ~ 3.620 € | ~ 1.457 € | ~ 2.163 € |
| PG 4 | 800 € | ~ 3.620 € | ~ 1.257 € | ~ 2.363 € |
| PG 5 | 990 € | ~ 3.620 € | ~ 1.067 € | ~ 2.553 € |
Beispielwerte Stand 03/2026, individuelle Berechnung kann abweichen je nach konkreter Situation und Sprachstufe der Betreuungskraft. Heim-Werte: vdek-Auswertung Dortmund, Januar 2026.
Wann ein Pflegeheim in Dortmund die bessere Wahl ist
Wir bei Omelia beraten ehrlich — auch wenn das Heim die richtige Antwort ist. In Dortmund gilt das besonders bei:
- Schwere medizinische Versorgung (Beatmung, Tracheostoma, häufiges Absaugen) — Klinikum Dortmund und St.-Johannes-Hospital bieten medizinische Tiefe, die zu Hause kaum erreichbar ist.
- Schwere Demenz mit Hinausgehen aus der Wohnung — geschützte Demenz-Wohngruppen (u. a. Klinikum Dortmund und spezialisierte Pflegeheime im Stadtgebiet) sind sicherer als Versuche der Sicherung in offenen Wohnungen.
- Sehr kleine Wohnung (< 40 m²) ohne Platz für eine BK — typisch in einigen Innenstadt-Nord oder Innenstadt-Ost-Wohnungen.
- Keine Familie in Dortmund oder Umland — bei BK-Übergängen ist regelmäßige Familienbegleitung wichtig.
Häufige Fragen zu 24-Stunden-Pflege in Dortmund
Gibt es in Dortmund Pflegestützpunkte?
Ja — Dortmund hat vier kommunale Pflegestützpunkte nach § 7c SGB XI in den Stadtbezirken Innenstadt, Hörde, Hombruch und Eving. Beratung ist kostenfrei und neutral. Daneben gibt es Pflegeberatung über Caritasverband Dortmund und Diakonisches Werk. Übersicht aller Standorte: dortmund.de/pflegestuetzpunkte.
Wie schnell kann eine 24-Stunden-Pflege in Dortmund starten?
Bei seriösen Anbietern wie Omelia 5 – 14 Tage ab Erstanfrage. Bei akuten Übergängen (Klinikum Dortmund, St.-Johannes-Hospital, Knappschaftskrankenhaus Dortmund) auch innerhalb von 3 – 5 Tagen, wenn der Klinik-Sozialdienst die Pflegegrad-Eilbegutachtung beantragt.
Können polnische Betreuungskräfte in Dortmund legal arbeiten?
Ja — über das EU-Entsendemodell mit A1-Bescheinigung. Das polnische Unternehmen entsendet die Betreuungskraft offiziell nach Dortmund, die Sozialversicherung läuft in Polen weiter. Mehr im Leitfaden zur rechtssicheren Beschäftigung.
Hat NRW ein eigenes Landespflegegeld wie Bayern?
Nein. Nordrhein-Westfalen hat kein eigenes Landespflegegeld. Nur Bayern (500 €/Jahr ab 2026 — von der Landesregierung halbiert; bis 2025 waren es noch 1.000 €/Jahr) und Sachsen (Pflegezuschuss bei niedrigem Einkommen) haben eigene Landesleistungen. Dortmunder Familien können stattdessen auf die Hilfe zur Pflege nach SGB XII zurückgreifen, wenn das eigene Einkommen den Eigenanteil nicht trägt — Antrag direkt beim Sozialamt der Stadt Dortmund (Friedensplatz).
Gibt es einen Mindestlohn für Pflegekräfte in Dortmund?
Ja, der Pflegemindestlohn gilt bundesweit: ab 01.07.2026 mindestens 16,52 €/h für Pflegehilfskräfte, 21,03 €/h für Pflegefachkräfte. Brutto-Pauschalen polnischer Entsende-Anbieter (2.499 – 3.499 €/Monat) berücksichtigen das bereits. Mehr im Mindestlohn-Leitfaden 2026.
Wo finde ich eine Demenz-Tagespflege in Dortmund?
Spezialisierte Demenz-Tagespflegen gibt es u. a. in Aplerbeck, Hombruch, Innenstadt-Nord, Innenstadt-West und Mengede. Aktuelle Liste über den Pflegestützpunkt im Bezirk oder den AOK-Pflegenavigator. Tagespflege wird ab PG 2 mit bis zu 2.095 € pro Monat (PG 5) bezuschusst — ein eigener Pflegekassen-Topf, der das Pflegegeld unverändert lässt.
Quellen für diese Auswertung
- vdek-Auswertung Pflegeheim-Eigenanteile Dortmund 2026 (Stand 01.01.2026) — 3.620 €/Monat im ersten Aufenthaltsjahr
- Bundesministerium für Gesundheit (BMG) — Leistungen der Pflegeversicherung 2026
- Sozialamt der Stadt Dortmund — Pflegestützpunkte-Verzeichnis und Pflege-Landesplanung
- IT.NRW — Demografische Prognosen Dortmund 2026 – 2040
- ZQP — Zentrum für Qualität in der Pflege — Bundesweite Pflegestützpunkt-Datenbank
- AOK Nordwest — Pflegenavigator, Tagespflege-Verzeichnis Dortmund
- vdek Landesvertretung Nordrhein-Westfalen — Pflegestützpunkte- und Heim-Verzeichnis
Wo Sie weiterlesen
Für die übergeordnete Entscheidung:
- Pflegeheim oder 24-Stunden-Pflege? Der vollständige Vergleich
- Lebensqualität-Vergleich: Pflegeheim vs 24h
- Hybride Pflegemodelle (Tagespflege + 24h)
Pflegegrad-System verstehen:
- Pflegegrad-Komplettleitfaden 2026
- MD-Begutachtung 2026 richtig vorbereiten
- Pflegegrad beantragen Schritt für Schritt
Finanzielle Förderungen:
- Pflegekassen-Leistungen 2026 Übersicht
- § 35a EStG — bis 4.000 € steuerlich absetzen
- Verhinderungspflege 2026 beantragen
Bei Schlaganfall oder Demenz:
Persönliche Beratung für Dortmunder Familien
Wir bei Omelia begleiten Dortmunder Familien — bei der Wahl zwischen Pflegeheim und 24-Stunden-Pflege, bei der Pflegegrad-Beantragung, bei der konkreten Vermittlung einer Betreuungskraft in den Dortmunder Stadtbezirk. Die Erstberatung ist kostenfrei und unverbindlich — auch dann, wenn ein Pflegeheim in Dortmund am Ende die bessere Lösung ist. Wir vermitteln keine 24-h-Pflege um jeden Preis — sondern beraten zu der Lösung, die zur konkreten Dortmunder Situation passt.
Kostenlose Beratung anfragen →
Das wichtigste Erkenntnis für Dortmund: Die Differenz zwischen Pflegeheim und 24-Stunden-Pflege beträgt hier rund 2.160 € pro Monat — bei vergleichbar guter Versorgung und der Möglichkeit, im vertrauten Dortmunder Stadtbezirk zu bleiben.