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Lokale Beratung · Bremen

Pflegeheim Bremen vs 24-Stunden-Pflege 2026

Ein Pflegeheim in Bremen kostet 2026 im Schnitt 3.250 € Eigenanteil pro Monat (vdek-Auswertung 2026) — eine 24-Stunden-Betreuung im eigenen Stadtteil oft schon ab 1.457 €. Differenz: 1.793 € jeden Monat.

Dieser Leitfaden zeigt konkrete Zahlen für die Landeshauptstadt Bremen, lokale Pflegestützpunkte in allen Stadtteilen, den Sozialdienst-Weg über Klinikum Bremen-Mitte und die weiteren Gesundheit Nord-Häuser — und wann welche Lösung wirklich passt.

Pflegeheim Bremen

~ 3.250 €

Eigenanteil pro Monat

Ø Deutschland: 3.245 € · +5 €

24-h-Pflege zu Hause

~ 1.457 €

Eigenanteil pro Monat

PG 3, A2-Sprachstufe, Bremer Stadtteil

💰 Ersparnis

1.793 €

jeden Monat

26.000 € pro Jahr
130.000 € über 5 Jahre

Bremen-spezifisch: Stadtstaat Bremen mit dem Klinikum Bremen-Mitte (Gesundheit Nord, ca. 950 Betten, Maximalversorger) und drei weiteren kommunalen Großkliniken — sehr dichtes Klinik-Sozialdienst-Netz für schnelle Pflegegrad-Eilbegutachtung. Stadtstaat ohne eigenes Landespflegegeld, dafür Quartiers-Pflegestützpunkte der Senatorin für Soziales in jedem Stadtbezirk. Bremerhaven über die A27 in 50 Min. erreichbar — für Bremer Familien aus Vegesack im Norden ein zusätzlicher Versorgungskorridor. Bundesleistungen 2026 →

Bremen in Zahlen — Pflege-Realität in der Hansestadt

567.000 Einwohner, davon rund 125.000 über 65 Jahre alt (≈ 22 %). Bremen gehört zu den schneller alternden Großstädten Deutschlands: Bis 2040 wird laut Statistisches Landesamt Bremen die Zahl der über 80-Jährigen um über 35 % wachsen — von heute rund 37.000 auf 53.000.

Anders als München (knappe Plätze) und Berlin (ausgeglichene Versorgung) hat Bremen eine eher solide Heim-Versorgung — rund 34 Pflegeheimplätze pro 1.000 Einwohner über 65. Das Problem ist nicht die Anzahl, sondern der Preis: Mit 3.250 € liegt Bremen leicht über dem Bundesschnitt (3.245 €). Personal- und Mietkosten der Hansestadt treiben die Investitionsumlage, gleichzeitig drücken die Rentenkohorten in Schwachhausen, Findorff oder Vegesack nach unten, während die Heim-Eigenanteile nach oben gehen — eine Schere, die mehr und mehr Bremer Familien zur Versorgung zu Hause drängt.

Pflegeheim-Kosten in Bremen 2026 — die echten Zahlen

Nach aktueller vdek-Auswertung (Stand Januar 2026) zahlen Bewohner eines Bremer Pflegeheims im ersten Aufenthaltsjahr im Schnitt 3.250 € Eigenanteil pro Monat. Bremen liegt damit nur knapp über dem Bundesschnitt (3.245 €) — günstiger als Hamburg (3.639 €), Stuttgart (3.700 €), München (4.070 €) und die meisten NRW-Großstädte (3.582 €).

Typische Kostenzusammensetzung Pflegeheim Bremen (2026)

PostenPro Monat
Einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)~ 1.991 €
Unterkunft und Verpflegung~ 1.049 €
Investitionskosten~ 460 €
Ausbildungsumlage~ 139 €
Gesamteigenanteil (Brutto)~ 3.250 €

Der Leistungszuschlag der Pflegekasse reduziert nach Verweildauer den pflegebedingten EEE (15 % im ersten Jahr, 75 % ab dem vierten), aber Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten bleiben unverändert. Die durchschnittliche Verweildauer von rund 2,5 Jahren bringt also nur eine moderate Entlastung — typisch in Bremen liegt der Eigenanteil im dritten Jahr noch bei rund 3.000 €.

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24-Stunden-Pflege in Bremen — Eigenanteil im Detail

Die Brutto-Kosten einer 24-Stunden-Betreuung über das EU- Entsendemodell sind bundesweit identisch — der polnische Entsende-Träger rechnet einheitlich ab. Bremen-spezifisch ist die Stadtteil-Realität: viele Senioren in klassischen Bremer Häusern (4-Etagen-Reihenhäuser mit 100 – 140 m²) in Schwachhausen, Findorff oder Östlicher Vorstadt — eigenes Zimmer für die Betreuungskraft, perfekte räumliche Voraussetzungen.

Beispielrechnung — Pflegegrad 3, Bremer Stadtteil

PostenPro Monat
24-Stunden-Pflege (A2-Sprachstufe, Omelia)2.899 €
− Pflegegeld (PG 3)− 599 €
− Entlastungsbetrag− 131 €
− Verhinderungspflege (anteilig)− 295 €
− § 35a EStG (steuerlich, anteilig)− 375 €
− Pflegehilfsmittel-Pauschale− 42 €
Eigenanteil pro Monat≈ 1.457 €

Ersparnis gegenüber Pflegeheim Bremen: 3.250 € − 1.457 € = 1.793 € pro Monat (rund 26.000 € pro Jahr). Über fünf Jahre stabile Pflegesituation: rund 130.000 € Ersparnis — Geld, das in der Erbsubstanz oder für ergänzende Leistungen (Physiotherapie, Logopädie, Wochenende- Entlastung über BSAG-Begleitfahrten) bleibt.

„In Bremen ist die Kostenfrage entscheidend, aber genauso wichtig ist die räumliche Frage. Viele Bremer leben in 90 – 110 m² Altbauwohnungen mit eigenem Gästezimmer — die idealsten räumlichen Voraussetzungen, die wir bundesweit sehen. Eine BK kann hier ohne räumliche Einschränkungen wohnen."
Maria Hoffmann, Pflegeberaterin bei Omelia

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Wann passt eine 24-Stunden-Pflege in Bremen?

Bremen hat seine eigenen Realitäten: lange Wege zwischen den Stadtteilen (Vegesack ↔ Huchting = 25 km über die A27), BSAG- Straßenbahn-Verbindungen die im Süden gut, im Norden lückenhaft sind, viele Schwachhauser und Findorffer Senioren mit eigener Stadtteil- Identität rund um Bremer Haus + Bürgerpark + Wochenmarkt. Fünf typische Bremer Konstellationen:

  1. Witwer in Schwachhausen mit Bremer Haus. 4-Etagen-Reihenhaus mit eigenem Garten, eigenes Gästezimmer für die BK, Bürgerpark fußläufig, Klinikum Bremen-Mitte 12 Min. mit der Linie 6. Hier ist eine 24-h-BK fast „natürlich" — Haus wie geschaffen dafür.
  2. Senioren in Vegesack (Bremen-Nord), Familie in der Mitte. Mit der Regio-S-Bahn sind das 35 – 45 Min. — bei Demenz oder Sturzgefahr nicht beherrschbar. Eine BK vor Ort übernimmt Tagesstruktur, Familie kann am Wochenende entlasten.
  3. Alleinlebende in Walle, Findorff oder Östlicher Vorstadt. Stadtteile mit starker Identität — Findorffer Markt, Steintor-Kneipen, Wochenmarkt am Walleruler Platz. Heim wäre Auszug aus dem Leben. BK ermöglicht Erhalt des Netzwerks.
  4. Demenz mit Bewegungsdrang in der Vahr oder Hemelingen. Bürgerpark, Findorffer Anlagen oder Werdersee-Promenade ermöglichen strukturierte Spaziergänge — eine BK begleitet, ein Heim sperrt oft ab.
  5. Bremer Ehepaar mit zwei Pflegegraden in Schwachhausen oder Neustadt. Eine BK für beide ist deutlich günstiger als zwei Heimplätze (Differenz oft > 6.000 €/Monat) — und das Ehepaar bleibt zusammen.

Pflegeheim vs 24-Stunden-Pflege Bremen — Vergleich

KriteriumPflegeheim Bremen24-h-Pflege zu Hause
Eigenanteil (PG 3, 2026)~ 3.250 €/Mo~ 1.457 €/Mo
Wartezeit auf Platzoft 2 – 6 Monate14 – 21 Tage
Vertraute Umgebungneinja, eigener Stadtteil
1:1-Betreuungnein (Schlüssel 1:8 – 1:10 nachts)ja
Medizinische Tiefehochmittel (BK + amb. Pflegedienst)
Bei Demenz mit Wanderngeschützte Wohngruppe möglichnur mit Wohnungs-Anpassung
Ehepaar-Tarif2 × Eigenanteil = ~ 6.500 €1 BK + 500 € Aufschlag
BSAG-Anbindung Familieoft Stadtrandim gewohnten Stadtteil

Bremer Stadtteile, in denen wir vermitteln

Bremen hat 88 Ortsteile in 5 Stadtbezirken (Mitte, West, Ost, Nord, Süd) — wir vermitteln Betreuungskräfte in allen davon. Die häufigsten Anfragen kommen aus diesen Stadtteilen:

Mitte & Östliche Vorstadt

Altstadt, Bahnhofsvorstadt, Ostertor, Steintor, Hulsberg, Peterswerder. Innenstadt-Kern mit Gründerzeit-Altbauten und klassischen Bremer Häusern 100 – 140 m². Klinikum Bremen-Mitte und der zentrale Pflegestützpunkt fußläufig.

Schwachhausen

Bürgerliches Vorzeige-Quartier mit höchster Senioren-Quote Bremens. Klassische Bremer Häuser und großzügige Villen am Bürgerpark. Eigene Hausärztedichte und Apotheken an der Schwachhauser Heerstraße.

Findorff & Walle

Bürgerliche Wohnviertel zwischen Hauptbahnhof und Überseestadt. Findorffer Markt und Steffensweg als lebendige Stadtteilachsen. Viele 4-Etagen-Bremer Häuser mit eigenem Garten.

Vahr & Hemelingen

Östliche Stadtteile mit 1960er-Hochhaus-Plattensiedlungen (Vahr) und gemischter Wohn/Industrie-Struktur (Hemelingen). Hohe Senioren-Quote, BSAG-Linien 1 und 10 verbinden zur Innenstadt.

Neustadt & Obervieland

Linksseitige Weser-Stadtteile: Neustadt (Buntentor, Süderwall) als bürgerliches Viertel, Obervieland (Habenhausen, Arsten, Kattenturm) als Vorortrand mit Reihenhäusern und Garten.

Vegesack & Bremen-Nord

Eigenständiger Stadtteil im Norden (Vegesack, Aumund, Blumenthal). Eigene Identität als „kleines Bremen", historischer Hafenkern. 30 – 45 Min. mit Regio-S-Bahn zur Mitte — eine BK vor Ort entlastet die Familie enorm.

Huchting & Strom

Westliche Vororte mit ländlich-bürgerlichem Charakter. Viele Reihenhäuser mit Garten, langjährige Stadtteilbindung. Klinikum Links der Weser in Nähe, BSAG-Linien 1 und 24.

Horn-Lehe & Borgfeld

Östliche Vororte mit Universität Bremen (Horn) und ländlicher Borgfelder Wümmelandschaft. Viele Akademiker-Senioren, gehobener Wohnstandard, viele Häuser mit Garten und Pflegekraft-Zimmer.

Lokale Pflegeberatung in Bremen — Pflegestützpunkt & Beratungsstellen

Bremen organisiert die Pflegeberatung über die Senatorin für Soziales mit Pflegestützpunkten in Mitte und Bremen-Nord, ergänzt durch Caritas, DIAKO und die Sozialdienste der Gesundheit Nord-Kliniken. Beratung ist kostenfrei und neutral:

Pflegestützpunkt Bremen-Mitte

Senatorin für Soziales

Bahnhofsplatz 29
28195 Bremen
Hauptbahnhof-Nähe

📞 0421 / 361-15700
pflegelotse-bremen.de

Pflegestützpunkt Bremen-Nord

Senatorin für Soziales

Breite Straße 12d
28759 Bremen
Bezirk Bremen-Nord

📞 0421 / 696241-0
pflegelotse-bremen.de

Sozialdienst Klinikum Bremen-Mitte

Gesundheit Nord (Maximalversorger)

Sankt-Jürgen-Str. 1
28177 Bremen
ca. 950 Betten

📞 0421 / 497-0
gesundheitnord.de

Caritasverband Bremen

Pflege- und Demenzberatung

Georg-Gröning-Str. 55
28209 Bremen
Stadtteil Schwachhausen

📞 0421 / 33573-0
caritas-bremen.de

Was die Bremer Pflegeberatung leistet: Feststellung des Pflegebedarfs, Beratung zu Leistungen der Pflegekasse, Vorbereitung auf die MD-Begutachtung, Unterstützung beim Pflegegrad- Widerspruchsverfahren, Vermittlung von Diensten und Tagespflege, Wohnberatung und Hilfsmitteln. Ein Beratungstermin sollte immer am Anfang stehen — auch wenn am Ende ein privater Anbieter gewählt wird.

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Krankenhäuser und Reha-Kliniken in Bremen

Bei Krankenhausentlassung ist die schnelle Organisation einer 24-Stunden-Betreuung oft entscheidend. Die Sozialdienste der Bremer Kliniken übernehmen Pflegegrad-Eilbegutachtung und Übergangs-Kurzzeitpflege nach § 39c SGB V:

  • Klinikum Bremen-Mitte — Sankt-Jürgen-Str. 1, Östliche Vorstadt. Größter Maximalversorger Bremens mit ca. 950 Betten, alle Schwerpunkte, akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen. Sehr strukturierter Entlassungs-Sozialdienst, eigene Pflegekoordination.
  • Klinikum Links der Weser — Senator-Weßling-Str. 1, Kattenturm/Obervieland. Spezialisierung Herzzentrum, Onkologie, Gefäßmedizin. Gesundheit Nord-Verbund.
  • Klinikum Bremen-Ost — Züricher Str. 40, Osterholz. Schwerpunkte Psychiatrie, Gerontopsychiatrie, Geriatrie — wichtig bei Demenz-Diagnostik und Verhaltensauffälligkeiten.
  • Klinikum Bremen-Nord — Hammersbecker Str. 228, Vegesack. Versorger für Bremen-Nord (Vegesack, Aumund, Blumenthal). Wichtig für Familien aus dem nördlichen Stadtbezirk — kurze Wege.
  • DIAKO Ev. Diakonie-Krankenhaus & St.-Joseph-Stift — Gröpelinger Heerstr. 406 / Schwachhauser Heerstr. 54. Konfessionelle Häuser mit Schwerpunkten Geriatrie, Innere Medizin, Palliativ. Besonders für Familien aus Walle, Schwachhausen und Findorff.

Bei Entlassung lohnt ein Gespräch mit dem Sozialdienst der Klinik — er kann den Pflegegrad-Antrag mit Eilbegutachtung beschleunigen und eine Übergangs-Kurzzeitpflege organisieren, bis die 24-h-BK eintrifft.

Bremen als Stadtstaat — Bundesland-Spezifika

Bremen ist Stadt und Bundesland zugleich. Pflegerecht ist Bundesrecht, aber als Stadtstaat hat Bremen einige Besonderheiten, die für die häusliche Pflege wichtig sind:

  • Kein eigenes Landespflegegeld: Bremen zahlt — anders als Bayern (500 €/Jahr) — keine zusätzliche Pflege-Geldleistung. Familien sollten daher alle Bundesleistungen voll ausschöpfen (Entlastungsbetrag, Verhinderungspflege, § 35a EStG, Pflegehilfsmittel-Pauschale).
  • Bremisches Wohn- und Betreuungsgesetz (BremWoBeG): stadtstaatliche Mindestanforderungen an Pflegeheime und ambulante Dienste — strengere Qualitätskontrollen als Bundesvorgabe, Heimaufsicht durch das Amt für Soziale Dienste.
  • Hilfe zur Pflege nach SGB XII: bei niedrigem Einkommen übernimmt das Amt für Soziale Dienste der Stadtgemeinde Bremen die Differenz zum Heim-Eigenanteil — Antrag bei der Senatorin für Soziales, Bahnhofsplatz 29.
  • Pflegestrukturplan Bremen 2026: stadtstaatliche Versorgungsplanung mit Fokus auf Quartiers-Pflege und sektorenübergreifende Versorgung — Bremen hat im Bundesvergleich besonders dichtes Beratungsnetz.
  • BSAG-Senioren-Ticket: ermäßigtes ÖPNV-Abo für ganz Bremen plus Regio-S-Bahn nach Bremen-Nord — auch für Begleitpersonen bei Klinikfahrten zum Klinikum Bremen-Mitte relevant.

Beispiel-Konstellation: Witwe in Schwachhausen

Hinweis: Die folgende Konstellation ist eine anonymisierte, typische Beratungs-Situation — nicht ein einzelner Kundenfall.

Frau B. (83), seit 2023 verwitwet, lebt allein in einem 130 m² Bremer Haus in Schwachhausen am Bürgerpark, EG mit kleinem Garten. Nach einem Sturz im April 2026 wird Pflegegrad 3 anerkannt. Die Tochter (54) arbeitet als Lehrerin in Walle, der Sohn lebt mit Familie in Hamburg.

Option A — Pflegeheim Bremen (Schwachhausen / Findorff): ca. 3.250 € Eigenanteil + 620 € Erhaltungskosten Bremer Haus (bis Verkauf) = 3.870 € pro Monat.
Option B — 24-Stunden-Pflege A2 zu Hause: ca. 1.457 € Eigenanteil pro Monat.
Differenz: rund 2.413 € pro Monat zugunsten 24-h-Pflege.

Hinzu: Frau B. bleibt im vertrauten Bremer Haus — Hausarztpraxis an der Schwachhauser Heerstraße seit 1984, Bürgerpark-Spaziergänge, Wochenmarkt am Findorff-Platz. Klinikum Bremen-Mitte über BSAG-Linie 6 in 14 Min. erreichbar — für regelmäßige internistische Kontrollen ausreichend. Die Tochter kommt nach der Schule (8 Min. mit dem Rad aus Walle), der Sohn nimmt am Wochenende den ICE Hamburg – Bremen (55 Min.) — die familiäre Begleitung bleibt eng, ohne das Bremer Haus aufzugeben.

Pflegegrade und Leistungen in Bremen — Übersicht 2026

PGPflegegeld/MoHeim Bremen (Brutto)24-h-EigenanteilDifferenz
PG 2347 €~ 3.250 €~ 1.704 €~ 1.546 €
PG 3599 €~ 3.250 €~ 1.457 €~ 1.793 €
PG 4800 €~ 3.250 €~ 1.257 €~ 1.993 €
PG 5990 €~ 3.250 €~ 1.067 €~ 2.183 €

Beispielwerte Stand 03/2026, individuelle Berechnung kann abweichen je nach konkreter Situation und Sprachstufe der Betreuungskraft. Heim-Werte: vdek-Auswertung Bremen, Januar 2026.

Wann ein Pflegeheim in Bremen die bessere Wahl ist

Wir bei Omelia beraten ehrlich — auch wenn das Heim die richtige Antwort ist. In Bremen gilt das besonders bei:

  • Schwere medizinische Versorgung (Beatmung, Tracheostoma, häufiges Absaugen) — spezialisierte Bremer Häuser bieten medizinische Tiefe, die zu Hause kaum erreichbar ist.
  • Schwere Demenz mit Hinausgehen aus der Wohnung — geschützte Demenz-Wohngruppen (u. a. in der Vahr und im Klinikum Bremen-Ost) sind sicherer als Versuche der Sicherung in offenen Wohnungen.
  • Sehr kleine Wohnung (< 40 m²) ohne Platz für eine BK — typisch in einigen Steintor- oder Bahnhofsvorstadt-Wohnungen.
  • Keine Familie in Bremen oder Umland — bei BK-Übergängen ist regelmäßige Familienbegleitung wichtig.

Häufige Fragen zu 24-Stunden-Pflege in Bremen

Gibt es in Bremen einen Pflegestützpunkt?

Ja — Bremen hat zwei Pflegestützpunkte der Senatorin für Soziales: einen in der Mitte (Bahnhofsplatz 29) und einen in Bremen-Nord (Vegesack). Daneben gibt es spezialisierte Beratung bei Caritas, DIAKO und über die Sozialdienste der Gesundheit Nord-Kliniken. Beratung ist kostenfrei und neutral. Übersicht auf pflegelotse-bremen.de.

Wie schnell kann eine 24-Stunden-Pflege in Bremen starten?

Bei seriösen Anbietern wie Omelia 5 – 14 Tage ab Erstanfrage. Bei akuten Übergängen (Klinikum Bremen-Mitte, Klinikum Links der Weser, DIAKO) auch innerhalb von 3 – 5 Tagen, wenn der Klinik-Sozialdienst die Pflegegrad-Eilbegutachtung beantragt.

Können polnische Betreuungskräfte in Bremen legal arbeiten?

Ja — über das EU-Entsendemodell mit A1-Bescheinigung. Das polnische Unternehmen entsendet die Betreuungskraft offiziell nach Bremen, die Sozialversicherung läuft in Polen weiter. Mehr im Leitfaden zur rechtssicheren Beschäftigung.

Hat Bremen ein eigenes Landespflegegeld wie Bayern?

Nein. Bremen als Stadtstaat hat kein eigenes Landespflegegeld. Nur Bayern (500 €/Jahr ab 2026 — halbiert von 1.000 €) zahlt eine zusätzliche Pflege-Geldleistung. Bremer können dafür auf die Hilfe zur Pflege nach SGB XII zurückgreifen, wenn das eigene Einkommen nicht reicht — Antrag bei der Senatorin für Soziales, Amt für Soziale Dienste am Bahnhofsplatz.

Gibt es einen Mindestlohn für Pflegekräfte in Bremen?

Ja, der Pflegemindestlohn gilt bundesweit: ab 01.07.2026 mindestens 16,52 €/h für Pflegehilfskräfte, 21,03 €/h für Pflegefachkräfte. Brutto-Pauschalen polnischer Entsende-Anbieter (2.499 – 3.499 €/Monat) berücksichtigen das bereits. Mehr im Mindestlohn-Leitfaden 2026.

Wo finde ich eine Demenz-Tagespflege in Bremen?

Spezialisierte Demenz-Tagespflegen gibt es u. a. in Schwachhausen, Findorff, der Vahr, Vegesack und Neustadt. Aktuelle Liste über den Pflegestützpunkt im Bezirk oder den AOK-Pflegenavigator. Tagespflege wird ab PG 2 mit bis zu 2.095 € pro Monat (PG 5) bezuschusst — ein eigener Pflegekassen-Topf, der das Pflegegeld unverändert lässt.

Quellen für diese Auswertung

  • vdek-Auswertung Pflegeheim-Eigenanteile Bremen 2026 (Stand 01.01.2026) — 3.250 €/Monat im ersten Aufenthaltsjahr
  • Bundesministerium für Gesundheit (BMG) — Leistungen der Pflegeversicherung 2026
  • Sozialamt der Stadt Bremen — Pflegestützpunkte-Verzeichnis und Pflege-Landesplanung
  • Statistisches Landesamt Bremen — Demografische Prognosen Bremen 2026 – 2040
  • ZQP — Zentrum für Qualität in der Pflege — Bundesweite Pflegestützpunkt-Datenbank
  • AOK Bremen/Bremerhaven — Pflegenavigator, Tagespflege-Verzeichnis Bremen
  • vdek Landesvertretung Niedersachsen-Bremen — Pflegestützpunkte- und Heim-Verzeichnis

Wo Sie weiterlesen

Für die übergeordnete Entscheidung:

Pflegegrad-System verstehen:

Finanzielle Förderungen:

Bei Schlaganfall oder Demenz:

Persönliche Beratung für Bremer Familien

Wir bei Omelia begleiten Bremer Familien — bei der Wahl zwischen Pflegeheim und 24-Stunden-Pflege, bei der Pflegegrad-Beantragung, bei der konkreten Vermittlung einer Betreuungskraft in den Bremer Stadtteil. Die Erstberatung ist kostenfrei und unverbindlich — auch dann, wenn ein Pflegeheim in Bremen am Ende die bessere Lösung ist. Wir vermitteln keine 24-h-Pflege um jeden Preis — sondern beraten zu der Lösung, die zur konkreten Bremer Situation passt.

Kostenlose Beratung anfragen →

Die wichtigste Erkenntnis für Bremen: Die Differenz zwischen Pflegeheim und 24-Stunden-Pflege beträgt hier rund 1.793 € pro Monat (PG 3) — bei vergleichbar guter Versorgung und der Möglichkeit, im vertrauten Bremer Stadtteil zu bleiben. Klinikum Bremen-Mitte und die drei weiteren Gesundheit Nord-Kliniken bleiben für medizinische Tiefe jederzeit erreichbar.

Geschrieben von

Maria Hoffmann

Pflegeberaterin · Klientenbegleitung

Examinierte Altenpflegerin mit langjähriger Erfahrung in der ambulanten Pflege — Schwerpunkt Demenz, Mobilität und Alltag mit Pflegebedürftigen.

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