Auf dem Küchentisch liegen zwölf Schachteln. Blutdruck, Diabetes, Schlaftablette, Schmerzmittel, Magenschutz, „etwas fürs Herz”, Cholesterin, „die Knie-Tabletten”, Multivitamin. Mit jeder Schachtel kam ein neuer Facharzt, ein neuer Krankenhausaufenthalt, eine neue Diagnose.
Und mit jeder Schachtel steigt das Risiko, dass die Medikamente sich gegenseitig stören, Nebenwirkungen verursachen und mehr schaden als helfen. Polymedikation — meist definiert als die gleichzeitige Einnahme von fünf oder mehr Medikamenten — betrifft in Deutschland rund 42 % aller über 65-Jährigen und über 70 % der über 80-Jährigen.
Dieser Beitrag erklärt: was Polymedikation gefährlich macht, wie Familien gefährliche Wechselwirkungen erkennen, was die Priscus- Liste ist — und wie ein Medikamenten-Check beim Hausarzt funktioniert.
Worauf es ankommt
- Polymedikation = 5+ Medikamente gleichzeitig, betrifft 42 % der über 65-Jährigen
- Risiken: Wechselwirkungen, Nebenwirkungen, Stürze, Verwirrtheit, Krankenhausaufenthalte
- Über 30 % aller Krankenhausaufenthalte bei Senioren haben einen Medikamenten-Anteil
- Priscus-Liste 2.0: Übersicht potenziell ungeeigneter Medikamente für Senioren (über 250 Wirkstoffe)
- Medikationsplan (BMP) bei jedem Arzt-Besuch dabei haben
- Apotheker und Hausarzt sind die zentralen Ansprechpartner für einen Medikamenten-Check
- Häufige Übeltäter: Benzodiazepine, Anticholinergika, NSAR, Protonenpumpenhemmer, Antipsychotika
- Selbstmedikation mit Johanniskraut, Grapefruit, Aspirin oft unterschätztes Risiko
- Bei Demenz besonders kritisch — viele Medikamente verschlechtern die Kognition
„Ich erlebe regelmäßig Familien, die zu uns kommen, weil ‘die Oma plötzlich verwirrt ist’. In sechs von zehn Fällen ist es nicht die Demenz, die sich verschlimmert — es ist ein neues Medikament oder eine Kombination, die nicht passt. Wer das nicht prüft, behandelt Symptome, die sich mit einem Tablettenwechsel auflösen ließen.” — Maria Hoffmann, Pflegefachberaterin bei Omelia
1. Was ist Polymedikation und warum sie gefährlich ist
Definition
In der wissenschaftlichen Literatur unterscheidet man:
- Polymedikation (oder Polypharmazie): 5 – 9 Medikamente
- Exzessive Polymedikation: 10 und mehr Medikamente
Die Häufigkeit steigt mit dem Alter:
| Altersgruppe | Anteil mit 5+ Medikamenten |
|---|---|
| 65 – 69 Jahre | ca. 30 % |
| 70 – 79 Jahre | ca. 50 % |
| 80+ Jahre | ca. 70 % |
| Pflegeheimbewohner | über 80 % |
Warum das gefährlich ist
Mit jeder zusätzlichen Tablette steigt das Risiko von:
- Nebenwirkungen (mit 2 Medikamenten 13 %, mit 5 Med. 58 %, mit 7+ Medikamenten über 80 %)
- Wechselwirkungen zwischen Medikamenten
- Stürzen (durch sedierende oder kreislaufdrückende Wirkstoffe)
- Verwirrtheit / Delir
- Krankenhauseinweisungen
- Mangelnder Therapietreue („Compliance”) — wer 12 Tabletten täglich schlucken soll, vergisst, verwechselt, lässt aus
Was im Körper anders wird
Im Alter verändert sich der Stoffwechsel:
- Nieren filtern weniger — Medikamente werden langsamer ausgeschieden
- Leberenzyme arbeiten anders
- Magenschleimhaut ist empfindlicher
- Wasserspeicher im Körper sinkt — Medikamentenkonzentrationen steigen
- Blut-Hirn-Schranke wird durchlässiger — mehr Wirkstoff erreicht das Gehirn
Eine Dosis, die mit 40 wirksam war, kann mit 80 doppelt so stark wirken — und Nebenwirkungen verursachen.
2. Die Priscus-Liste — was Senioren meiden sollten
Die Priscus-Liste 2.0 (aktualisiert 2023) ist eine wissenschaftlich erarbeitete Übersicht potenziell ungeeigneter Medikamente für ältere Menschen. Sie listet rund 250 Wirkstoffe, deren Risiko-Nutzen-Verhältnis bei Senioren ungünstig ist.
Die wichtigsten Gruppen auf der Priscus-Liste
Benzodiazepine und Z-Substanzen
- Diazepam (Valium)
- Lorazepam (Tavor)
- Zolpidem (Stilnox)
- Zopiclon (Ximovan)
Risiken: Stürze, Verwirrtheit, Abhängigkeit, paradoxe Reaktionen, Gedächtnislücken.
Anticholinergika
- Amitriptylin (Saroten)
- Doxepin (Aponal)
- Diphenhydramin (Vivinox)
- Oxybutynin (Dridase)
- Tolterodin (Detrusitol)
Risiken: Mundtrockenheit, Verstopfung, Verwirrtheit, Sturzgefahr, Demenz-Risiko bei Langzeit-Einnahme erhöht.
NSAR (nichtsteroidale Entzündungshemmer)
- Diclofenac (Voltaren)
- Ibuprofen
- Indomethacin
Risiken: Magenblutungen, Nierenschäden, Bluthochdruck, Herzinsuffizienz-Verschlimmerung. Bei längerer Einnahme bei Senioren stark eingeschränkt empfohlen.
Erste-Generation-Antipsychotika
- Haloperidol (Haldol)
- Promethazin (Atosil)
Risiken: Bewegungsstörungen, Sturzrisiko, Demenz-Verschlimmerung. Bei Lewy-Körper-Demenz lebensgefährlich.
Wie die Liste nutzen?
- Medikamentenliste mit Priscus abgleichen (gibt es Online-Tools)
- Mit Hausarzt besprechen — nie eigenmächtig absetzen
- Alternativen prüfen
Die Liste ist unter priscus2-0.de zugänglich und auch in der DEGAM-Leitlinie Multimedikation für Hausärzte hinterlegt.
3. Häufige gefährliche Wechselwirkungen
Beispiel 1: Blutverdünner + Schmerzmittel
Marcumar (Phenprocoumon) oder Eliquis (Apixaban) + NSAR (Ibuprofen, Diclofenac) = stark erhöhtes Blutungsrisiko.
Beispiel 2: Beta-Blocker + Verapamil
Beide senken Herzfrequenz und Blutdruck. Kombination kann zu lebensbedrohlicher Bradykardie führen.
Beispiel 3: ACE-Hemmer + Kalium-sparendes Diuretikum
Beide erhöhen Kalium. Folge: Hyperkaliämie, Herzrhythmusstörungen.
Beispiel 4: SSRI + Tramadol
Serotonin-Syndrom mit Unruhe, Schwitzen, Krampfanfällen — bei Senioren oft fatal.
Beispiel 5: Schlafmittel + Schmerzmittel
Benzodiazepin + Opioid: massive Atemdepression, Sturzgefahr, Verwirrtheit.
Beispiel 6: Johanniskraut + viele andere Medikamente
Johanniskraut induziert Leberenzyme — vermindert Wirkung von:
- Blutverdünnern
- Antidepressiva (außer einigen SSRI)
- Blutdruckmedikamenten
- Hormonpräparaten
Beispiel 7: Grapefruit + Cholesterinsenker / Calciumantagonisten
Grapefruit hemmt Leberenzyme — Medikamenten-Wirkung kann sich mehrfach erhöhen.
Beispiel 8: Magenschutz (PPI) + Calciumcarbonat
Bei dauerhafter PPI-Einnahme: Calcium- und Vitamin-B12-Mangel, Knochenbrüche, Demenzrisiko erhöht.
4. Der Medikationsplan (BMP)
Seit 2016 hat jeder Patient mit 3 oder mehr Medikamenten Anspruch auf einen bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP) — eine Übersicht aller verordneten und selbstgekauften Medikamente.
Wer stellt ihn aus?
- Hausarzt ist der primäre Ansprechpartner
- Fachärzte können Einträge ergänzen
- Apotheker im Rahmen des pharmazeutischen Medikamenten- Managements (PMM)
Was muss drinstehen?
- Wirkstoffname, Handelsname, Stärke, Darreichungsform
- Dosierung (morgens / mittags / abends / nachts)
- Grund der Einnahme
- Hinweise (z. B. „mit dem Essen”)
- Aktualisierungsdatum
Tipps für Familien
- Mitnehmen zu jedem Arzttermin
- Bei jedem Wechsel aktualisieren lassen
- Foto auf dem Handy speichern (für Notfälle)
- Kopie in der Wohnung gut sichtbar lagern
5. Der Medikamenten-Check beim Hausarzt
Ab und zu sollte die gesamte Medikation auf den Prüfstand. Empfohlen: mindestens einmal jährlich, bei Veränderungen sofort.
Was beim Check besprochen wird
- Welche Medikamente werden wirklich noch gebraucht?
- Welche Dosis ist für das aktuelle Alter angemessen?
- Welche Wechselwirkungen sind aktiv?
- Welche Nebenwirkungen sind bekannt?
- Was kann abgesetzt werden (Deprescribing)?
- Was kann durch Alternativen ersetzt werden?
Wer macht den Check?
- Hausarzt als Koordinator
- Klinik-Apotheker bei stationären Aufenthalten
- Öffentliche Apotheker im Rahmen des pharmazeutischen Medikamenten-Managements (seit 2022 verfügbar)
Vorbereiten
- Alle Medikamente inklusive OTC (Aspirin, Vitamine, Johanniskraut, Magnesium etc.) zusammentragen
- Liste der Beschwerden seit Beginn der Medikamente
- Frage: „Welche Symptome belasten mich am meisten?“
6. Selbstmedikation — die unterschätzte Gefahr
Apotheken-OTC und Drogerie-Produkte werden oft als „harmlos” gesehen — sind es aber nicht.
Häufige Problem-Produkte
Aspirin / ASS
Bei älteren Menschen Magenblutungsrisiko, verstärkt durch andere Blutverdünner. Häufig „prophylaktisch” eingenommen, oft ohne Notwendigkeit.
Johanniskraut
Vielfache Wechselwirkungen — siehe Abschnitt 3.
Pflanzliche Schlafmittel
Können sedierend wirken, vor allem in Kombination.
Vitamin-D-Hochdosis
Bei selbstständiger Einnahme über längere Zeit: Hyperkalzämie.
Eisen- und Magnesium-Präparate
Bei Niereninsuffizienz problematisch.
Abführmittel-Dauergebrauch
Elektrolytstörungen, Darmträgheit.
Empfehlung
Alle Selbstkäufe in den Medikationsplan eintragen lassen — sonst weiß der Hausarzt nichts davon.
7. Polymedikation bei Demenz
Bei Demenzkranken ist Polymedikation besonders kritisch:
- Anticholinergika können Demenz verschlimmern
- Sedierende Medikamente erhöhen Sturzrisiko
- Wechselwirkungen mit Demenzmedikamenten (Donepezil, Memantin) häufig übersehen
- Compliance schwierig, ohne BK oder Pflegedienst
Was Familien wissen sollten
- Bei akuter Verwirrtheit immer Medikamente prüfen (Hausarzt)
- Neue Medikamente bei Demenz nur nach gründlicher Abwägung
- Schmerzen bei Demenz oft unterschätzt — adäquate Analgesie wichtig
- Antipsychotika nur kurzfristig und nur bei schweren Verhaltensauffälligkeiten
Mehr im Beitrag Demenz zu Hause Pflege-Leitfaden.
8. Praxisbeispiel — eine Witwe aus Berlin, 81, PG 2
Die Witwe lebt allein, beginnende Demenz. Seit einigen Wochen ist sie deutlich verwirrter, hat zweimal gestürzt, schläft tagsüber ein. Die Tochter denkt: „Die Demenz schreitet voran.”
Tatsächliche Medikamentenliste (12 Präparate):
- Marcumar (Blutverdünner)
- Bisoprolol (Beta-Blocker)
- Amlodipin (Calciumantagonist)
- Hydrochlorothiazid (Diuretikum)
- Metformin (Diabetes)
- Sitagliptin (Diabetes)
- Pantoprazol (Magenschutz)
- Atorvastatin (Cholesterin)
- Donepezil (Demenz)
- Doxepin (Schlaftablette — neu)
- Diclofenac (Knie-Schmerzen — neu)
- Multivitamin
Beim Hausarzt-Check identifiziert:
- Doxepin (Anticholinergikum, auf Priscus-Liste — Verwirrtheit)
- Diclofenac (NSAR + Marcumar = Blutungsrisiko)
- Pantoprazol-Langzeit ohne aktuelle Indikation
- Hydrochlorothiazid verstärkt Dehydration
Nach 6 Wochen Anpassung:
- Doxepin abgesetzt, durch Melatonin ersetzt
- Diclofenac durch lokales Schmerzgel ersetzt
- Pantoprazol probeweise reduziert
- Trinkmenge gesteigert
Ergebnis: Verwirrtheit deutlich besser, keine weiteren Stürze, mehr Energie am Tag.
9. Was Sie als Familie tun können
Aktive Schritte
- Liste aller Medikamente zusammenstellen
- Inklusive Selbstmedikation dokumentieren
- Symptom-Tagebuch führen (Verwirrtheit, Stürze, Müdigkeit)
- Medikamentencheck beim Hausarzt anstoßen
- Apotheker ansprechen — sie sehen oft Wechselwirkungen
- Bei jedem neuen Arzt Medikationsplan vorlegen
Worauf besonders achten
- Plötzliche Verwirrtheit nach neuem Medikament → sofort Arzt
- Stürze häufiger als früher → Medikamentenprüfung
- Mundtrockenheit, Verstopfung → Anticholinergika prüfen
- Schwindel beim Aufstehen → Blutdruckmittel-Dosis prüfen
- Magenbeschwerden → NSAR oder ASS prüfen
Wann sofort handeln
- Atemnot unter neuem Medikament
- Blutungen (Zahnfleisch, Urin, Stuhl)
- Verwirrung schlagartig — kann Delir sein, Notarzt
- Sturz mit Verletzung
10. Wie 24-Stunden-Betreuung hilft
Eine 24-h-Betreuungskraft kann bei Polymedikation:
- Tabletten korrekt stellen (mit Wochendispenser)
- Einnahme zuverlässig erinnern und beobachten
- Auffälligkeiten dokumentieren
- Mit Hausarzt in Kontakt halten
- Apothekenbesuche organisieren
Behandlungspflege (Spritzen, Wundversorgung) ist Aufgabe des Pflegedienstes. Mehr im Beitrag 24-Stunden-Betreuung Praxis-Leitfaden.
11. Häufige Fragen
Wie viele Medikamente sind „zu viele”?
Ab 5 Medikamenten spricht man von Polymedikation. Ab 10 wird das Risiko exponentiell höher. Aber: Anzahl ist nicht alles — Qualität der Auswahl entscheidet.
Kann ich Medikamente eigenmächtig absetzen?
Niemals. Einige Medikamente müssen ausgeschlichen werden (Beta-Blocker, Antidepressiva, Schlaftabletten). Eigenmächtiges Absetzen ist gefährlich.
Wer macht den Medikamenten-Check?
Hausarzt primär. Apotheker im Rahmen des PMM. Klinik- Apotheker bei stationärem Aufenthalt.
Was kostet das?
Nichts. Sowohl die Medikationsanalyse beim Hausarzt als auch beim Apotheker sind Kassenleistungen.
Wie oft sollte ich einen Check machen?
Mindestens 1 × jährlich, bei jedem neuen Medikament, nach jedem Krankenhausaufenthalt.
Ist Polymedikation immer schlecht?
Nein. Bei Multimorbidität sind oft viele Medikamente nötig. Wichtig ist, dass jedes einzelne noch indiziert ist und die Kombination stimmt.
Was ist mit Vitaminen und Nahrungsergänzung?
Mit in den Plan aufnehmen. Auch sie können Wechselwirkungen haben.
Wie merke ich, dass die Medikamente schaden?
Verwirrtheit, Stürze, Müdigkeit, Magenbeschwerden, Blutungen, neue Symptome ohne erkennbare Ursache — alles Hinweise.
Was, wenn der Hausarzt nicht reagiert?
Apotheker ansprechen. Oder einen Geriater (Altersmediziner) konsultieren — auch über Klinik-Ambulanzen.
Ist die Priscus-Liste bindend?
Nein — sie ist eine Empfehlung. In Einzelfällen können Priscus-Medikamente sinnvoll sein, sollten aber begründet sein.
Gibt es Apps zum Wechselwirkungs-Check?
Ja — z. B. die Mediplaner-App der gesetzlichen Krankenkassen, Embryotox (für jüngere Patientinnen), Apotheken-Apps (Apotheken Umschau).
Was ist mit Notfallausweis?
Ein Medikamenten-Notfallausweis im Portemonnaie oder als Datenbank-Eintrag (z. B. ePA) kann Leben retten — bei Notfällen weiß der Notarzt sofort Bescheid.
Wo Sie weiterlesen
Medizin und Pflege:
- Pflege nach Schlaganfall
- Atemwegsinfekte und Pneumonie bei Senioren vermeiden — Risiken durch sedierende Medikamente
- Nahrungsverweigerung bei Demenz
- Demenz zu Hause Pflege-Leitfaden
- Sundowning bei Demenz
Pflegegrad und Leistungen:
Praxis:
- 24-Stunden-Betreuung Praxis-Leitfaden
- Onboarding der Betreuungskraft
- Krankenhausentlassung in die häusliche Pflege
Quellen
- § 31a SGB V — Medikationsplan (gesetze-im-internet.de/sgb_5/__31a.html)
- Priscus 2.0 — Liste potenziell ungeeigneter Medikamente (priscus2-0.de)
- DEGAM-Leitlinie Multimedikation (degam.de)
- Bundesärztekammer — Aktionsbündnis Patientensicherheit (bundesaerztekammer.de)
- AkdÄ — Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (akdae.de)
- BMG — Aktionsplan AMTS (Arzneimitteltherapiesicherheit) (bundesgesundheitsministerium.de)
- DZNE — Forschung zu Medikamenten und Demenz (dzne.de)
Eine Frage zu Ihrer Situation?
Wenn Sie unsicher sind, ob die Medikation eines Angehörigen noch stimmt — sprechen Sie uns an. Wir können nicht die ärztliche Beratung ersetzen, aber wir helfen Familien dabei, das Thema proaktiv mit Hausarzt und Apotheker anzugehen. Die Erstberatung ist kostenfrei.
Was am Ende zählt: weniger Tabletten sind oft mehr Lebensqualität. Und gute Medizin im Alter heißt nicht „viel hilft viel” — sondern „das Richtige in der richtigen Dosis”.